Seo Tipps für Online-Shops

DruckversionPDF version

Der Vertrieb von Produkten über Onlineshops boomt, aber die Chancen, mit seinem Shop gut zu verdienen, werden immer geringer. Der Markt wird enger und die Konkurrenz größer. Einen lukrativen Onlineshop zu betreiben hängt daher von vielen Faktoren ab.

 

Online-Shop gründen:

Die erste Endscheidung, die ein Online-Verkäufer treffen muss, ist die Wahl eines Shopsystems.

Hier hat man mittlerweile die Qual der Wahl. Auf dem Markt gibt es sehr viele Anbieter mit den unterschiedlichsten Preisen und Funktionen. Zum Teil sind diese aber so kompliziert, dass sie für einen Laien nicht mehr bedienbar sind. Folge dessen muss man sich den Shop durch Dritte erstellen und auch pflegen lassen. Dies bedeutet dann eine finanzielle Dauerbelastung, die man meist beim Kauf noch gar nicht bedacht hat.

 

Des Weiteren sollte man bei der Wahl eines Shopsystems darauf achten, dass man seinen Online-Shop suchmaschinenfreundlich gestalten kann.

Hierzu gehört vor allem das manuelle Einfügen von:

  • Meta-Tags, wie Title, Description und Keywords
  • Titelhinterlegungen für interne Links (beispielsweise bei der Navigationsleiste)
  • und Alternativtexten für sämtliche Bilder

 

Viele Shopsysteme füllen Meta-Tags, Titelhinterlegungen und Alternativtexte automatisch aus. Das ist zwar praktisch und spart Zeit, aber es entstehen dabei oft Alternativtexte für Bilder, wie „pic01“ oder auch Meta-Title, wie „ Herzlich Willkommen in unserem Shop“. Dies sind natürlich keine relevanten Suchbegriffe und Titel, um in Suchmaschinen gut geschaltet zu werden.

Da bei Online-Shops üblicherweise, im Verhältnis zur Seitenanzahl, nur sehr wenig Textinhalt vorhanden ist, muss man alle Möglichkeiten ausnutzen, um wichtige Suchbegriffe auf der Webseite unterzubringen. Daher wählt man am besten ein Shopsystem, dass leicht bedienbar ist und bei dem man möglichst viel selbst optimieren kann.

 

Online-Shop einrichten:

Die thematische Gliederung Ihres Produktangebots und die logische Strukturierung Ihres Shops wirken sich auf die Kaufentscheidungen potentieller Kunden aus. Findet ein Kunde nicht auf Anhieb, was er sucht, oder wird er wirr im Shop von einem Produkt zu anderen Unterseiten weitergeleitet, wechselt er zu einem anderen Anbieter und versucht dort sein Glück.

  • Das Preis- Leistungsverhältnis und die Vertrauenswürdigkeit eines Onlineshops sind auch häufig ausschlaggebend. Hat ein Kunde das Gefühl, er wird mit zu vielen Zukaufangeboten und Extraschnäppchen, die man gleich mitbestellen sollte, zum Kauf von nicht benötigten Artikeln gezwungen, dann bricht er den Bestellvorgang ab.
  • Qualitäts- und Gütesiegel z. B. von Trusted Shops, EHI oder Safer Shopping schaffen Vertrauen und beeinflussen die Kaufentscheidung positiv. Der Beitritt zu diesen Prüforganisationen ist jedoch nicht kostenlos.
  • Spezielle Bewertungsportale, wie beispielsweise eKomi, bieten den Shop Betreibern die Möglichkeit, auf der eigenen Webseite Kundenbewertungen anzeigen zu lassen. Dies schafft zusätzlich Vertrauen in den Onlineshop.
  • Ein sicherer Bestellvorgang mit Sicherheitsprotokoll (z. B. SSL-Verschlüsselung) sollte Voraussetzung sein.
  • Transparente Geschäftsbedingungen, wie Zahlungsmodalitäten, Lieferzeiten, Versandkosten und Rückgabeoptionen, sollten im Onlineshop leicht zu finden und verständlich geschrieben sein.
  • Bei gewerblichen Webseiten ist eine AGB Seite gemäß gesetzlicher Bestimmungen Pflicht. Ohne ordnungsgemäße AGBs könnten Dritte gegen Sie rechtliche Schritte einleiten, womit nicht unerhebliche Kosten verbunden sein können. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten eine eigene Unterseite mit entsprechendem Namen haben. (Nicht unter Impressum).
  • Online Shops müssen, die seit 13. Juni 2014 gültige Widerrufsbelehrung, Versanddetails und Zahlungsmethoden in ihren AGBs mit aufführen!
  • Button-Gesetz: Seit dem 01.08.2012 gilt die so genannte Button-Lösung. Auf was es da ankommt wird bei vielen Rechtshilfen, wie e-recht24, ausführlich erklärt. Erfüllt man die gesetzlichen Bestimmungen für den Vertrieb von Produkten über das Internet nicht, kann man mit empfindlichen Strafen rechnen.

     

Der Hinweis auf zusätzlich angebotene Serviceleistungen und persönliche Fachberatung sind weitere Punkte, um bei potentiellen Kunden Vertrauen zu wecken.