Bilder auf Webseiten

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Verwendung von Bildern auf Webseiten

 

Bilder auf Webseiten sind gut und machen eine Webseite interessant für Besucher. Nicht ohne Grund heißt es „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.

 

Aber:

Ein Bild allein sagt Suchmaschinen gar nichts und ist für die Auffindbarkeit einer Webseite nicht förderlich. Daher braucht ein Bild auf der Webseite eine gute URL, eine Bildunterschrift und einen Alternativtext und das unbedingt.

 

Bildunterschriften machen den Sinn der eingefügten Bilder für Suchmaschinen und Besucher verständlicher. Sie sollten das gesehene Bild näher beschreiben. Zudem hat man hier die Möglichkeit wichtige Keywords unterzubringen.

 

Nur mit Alternativtexten können Suchmaschinen etwas auslesen.

Der Alternativtext ist innerhalb des img-tags (<img>) mit alt=“ihr Text“ zu setzten. Das alt-Attribut ist die Erläuterung eines Bildes und wird angezeigt, wenn das Bild selbst nicht ladbar ist. Der Alternativtext hat bei Suchmaschinen eine hohe Priorität. Verwenden Sie deshalb relevante Suchbegriffe für die Alternativtexte.
Der Alternativtext unterstützt auch das Anzeigen von Bildern in den Google-Images-Suchergebnissen und hat deshalb einen hohen Wert für die Suchmaschinenoptimierung.
Der Alternativtext ist auch für Menschen wichtig, die über eine Sehbehinderung verfügen und ein sprachliches Ausgabegerät benutzen.
Der Übersichtlichkeit halber, sollten alt-Texte auf 150 Zeichen (einschl. Leeranschläge) beschränkt werden.

 

Damit Bilder auch in den Ergebnislisten geschaltet werden, sollten die Bild-Adressen (URLs) kurz und aussagestark sein. Daher sollte der abgespeicherte Name des Bildes aus einer wichtigen Suchbegriff-Kombination bestehen.
Abstrakte Bild-Adressen mit Zahlen und Sonderzeichen kann Google den Suchanfragen nicht zuordnen!

 

Ein weiterer Punkt ist die gewählte Methode der Bildpräsentation auf einer Webseite.

Werden die Bilder direkt von den fremden Webseiten geladen, haben diese gar keine Verbindung zu Ihrer Webseite und kommen nicht von Ihrem eigenen Internetspeicherort (Server).
Wenn also ein fremder Webseitenbetreiber seine Bilder löscht oder ändert, dann hat das direkt Auswirkungen auf die Ansicht der eigenen Webseite.

Wenn man mit Bildern von der Webseite in den Ergebnislisten geschaltet werden möchte, dann muss das Bild auch auf dem eigenen Server liegen.

 

Sitemap für Bilder:

Eine eigene Sitemap.xml für Bilder ist sehr effektiv. Wenn Bild-URLs nicht in einer XML-Sitemap aufgeführt sind, bedeutet das für Google, dass sie nicht wichtig sind und werden möglicherweise nicht veröffentlicht.

Eine eigene Sitemap-XML für Bilder erhöht die Wahrscheinlichkeit für die Anzeige Ihrer Bilder in den Suchergebnissen, sofern die Bild-URLs wichtige Suchbegriffe enthalten, ansonsten kann sie Google den Suchanfragen nicht zuordnen.

 

Nicht zu vergessen, die Bildrechte!

Wenn man auf einer Webseite Bilder verwendet, die einem nicht gehören, dann sollte man unbedingt die Bildrechte beachten.

Ein Bild wechselt nicht automatisch den Eigentümer, wenn man das Bild auf dem eigenen Rechner speichert und den Bild-Namen ändert. Wenn der Urheber eines Bildes sein Eigentum auf einer fremden Webseite entdeckt, dann kann das richtig großen Ärger geben und ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Erst recht, wenn auch noch der Bild-Name geändert wurde. Das kann zusätzlich als Verschleierung einer Straftat gelten.

Daher ist es bei der Verwendung von fremden Bildern notwendig, die Bildrechte vor dem Veröffentlichen auf der eigenen Webseite zu prüfen.

Das Urhebergesetz ist vielfältig und wird in Verwertungsrechte (Vervielfältigungsrechte, Verbreitungsrechte und Veröffentlichungsrechte) und Persönlichkeitsrechte (Recht auf Anerkennung der Urheberschaft (z. B. Nennung des Namens) und das Verbot der Entstellung).
Dabei kann jedes einzelne Bild ganz unterschiedliche Zusammenstellungen von Rechtsfreigaben haben. Manche Bilder dürfen kopiert, verändert und veröffentlicht werden. Andere dürfen nur kopiert und privat genutzt werden. Und wieder andere dürfen nur gegen eine Lizenzgebühr veröffentlicht werden. Wenn man die Gebühr nicht zahlt, dann macht man sich strafbar und bekommt unter Umständen eine Anzeige wegen Diebstahl.

Auch leicht veränderte, fremde Bilder von anderen Webseiten können strafbar sein. Man weiß nie woher die anderen Webseiten die Bilder haben und bekommt dann noch Ärger, weil man die Bilder verändert hat. Also lieber ganz die Finger weg von fremden Bildern auf anderen Webseiten.

Am besten ist es, wenn man nur selbst fotografierte Bilder auf der eigenen Webseite verwendet.