Mit internen Verlinkungen das Webseiten-Ranking verbessern

 

 Webseiten-Ranking mit internen Verlinkungen verbessern

 Die interne Verlinkung (Verweise innerhalb einer Domain) ist eines der wichtigsten Google-Ranking-Faktoren!

 

 

Interne Verlinkungen werden bei SEO meistens nur wenig beachtet. Obgleich sie ein wertvoller Punkt bei der Suchmaschinenoptimierung sind.
Sinnvoll gesetzt, verbessern sie das Nutzerverhalten, bestimmen die Relevanz der Unterseiten und steigern somit das Webseiten-Ranking!
Eine gut durchdachte Verlinkung zeigt den Suchmaschinen welche Seiten für Sie wichtig sind und helfen Nutzern weitere Informationen zu einem bestimmten Thema zu finden.

 

Verweise innerhalb der Seitentexte:

 

Interne Verlinkungen im Textbereich helfen, die Keyword-Relevanz zugehöriger Seiten zu einem speziellen Thema zu steigern.

 

Ein verlinktes Wort (oder Satz) bezeichnet man als Anchor-Text bzw. Ankertext.
  • Nutzen Sie als Ankertexte nur relevante Texte oder Keywords die im Zusammenhang mit dem Hauptthema der Zielseite stehen. Nicht "hier"!
  • Verlinken Sie die Zielseiten pro Seitentext jeweils nur einmal!
  • Verwenden Sie möglichst die gleichen Ankertexte je Zielseite!
  • Alle Links sollten deutlich für Besucher erkennbar sein, sich vom restlichen Inhalt farblich abheben und einheitlich sein!
  • Setzen Sie die Textlinks überlegt und sparsam ein. Verknüpfen Sie nicht jedes dritte Wort!

 

 

Der Navigationsaufbau trägt im Wesentlichen dazu bei, welche Seiten einer Domain für Google als bedeutsam eingestuft werden.
Die Verlinkungen in der Navigationsleiste beeinflussen die Klick-Tiefe und die Häufigkeit der verlinkten Seiten.
Auch Linkhinterlegungen (Title-Attribut) signalisieren die Priorität einer Seite in Bezug auf themenrelevante Keywords.

 

Navigation:

 

Ein logischer Navigationsaufbau der sorgfältig strukturiert ist verbessert das Webseiten Ranking!

 

Um die Autorität einzelner Seiten zu steigern sollten diese direkt von der Navigationsleiste aus verlinkt sein. Das macht Ihre Unterseiten für Suchmaschinen bedeutend relevanter und verbessert auch das Navigieren für Besucher. Verwenden Sie dazu eine Menü-Funktion.

Vorteile:

● Man erreicht relevante Seiten mit nur einem Klick (Klick-Tiefe). Dies steigert die Seitenpriorität.

● Es führt zu einem besseren Nutzerverhalten. (Wichtiger Bewertungspunkt zur Webseitenqualität.) Besucher werden schnell und einfach fündig und springen nicht wieder ab.

 

Auch die Link-Anordnung verändert die Seitenpriorität und hat somit Einfluss auf das Google-Ranking. Durch die Anordnung der Verlinkung im Hauptmenü lässt sich der Besuch der Suchmaschinen-Crawler steuern. Deshalb legen Sie am besten die Navigationselemente entsprechend der Relevanz, der Reihe nach an!

 

Damit Ihre wichtigsten Seiten vorrangig indexiert werden und somit an Priorität gewinnen, platzieren Sie das Seitenelement der Navigation ganz oben.

 

Die Navigation sollte aus Textlinks bestehen. Verwenden Sie für den Linktext immer das wichtigste Keyword der jeweiligen Zielseite!

 

Klick-Tiefe:

 

Die "Klick-Tiefe" zeigt an wie leicht es ist Unterseiten von der Startseite aus zu erreichen.

 

  • Je weniger Klicks man benötigt um auf eine bestimmte Seite zu gelangen, desto relevanter ist sie für Google. Je mehr Klicks man braucht, desto weniger Priorität hat diese Seite.
  • Relevante Unterseiten mit nur einem Klick zu erreichen, führt zu einem guten Nutzerverhalten. Deshalb sollten alle wichtigen Seiten von der Startseite aus verlinkt sein!
  • Generell sollte jede Unterseite mit maximal 3 Klicks erreichbar sein.
  • Die Klick-Tiefe kann man vor allem durch die Navigation (Hauptmenü) verbessern.

Die Webseiten-Hierarchie sollte deshalb aus höchstens 3 Ebenen bestehen.
Je weniger Ebenen es gibt, desto schneller werden die Unterseiten gecrawlt.

 

Häufigkeit interner Verlinkungen:

 

Die Anzahl der verlinkten Seiten ist mit ein wesentlicher Faktor für das Webseiten-Ranking. Je häufiger eine Seite innerhalb einer Domain verknüpft ist, desto relevanter ist sie für Suchmaschinen. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihre wichtigen Unterseiten am meisten interne Links erhalten!

 

Title-Attribut (auch Link-Title oder Linkhinterlegung genannt):

 

Das Title-Attribut dient als Nutzer-Information, was man beim Anklicken auf der Zielseite findet.

 
Beachten Sie:
Der Link-Title wird auf dem Desktop angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger auf dem Ankertext oder einem verlinkten Bild anhält. Bei mobilen Geräten ist die Linkhinterlegung nicht sichtbar! Deshalb sollten wichtige Infos nicht nur im Title-Attribut stehen.

 

 

Link-Title bei Ankertexten:

 

Hinterlegen Sie Ihre Ankertexte nur dann mit Text, wenn nicht eindeutig daraus hervor geht wohin man weitergeleitet wird!

  • Ein verlinktes Keyword sollte nicht mit demselben Keyword hinterlegt werden.
  • Ebenso unnötig ist es, den Anchor-Text mit identischem Link-Title zu hinterlegen.

Title-Attribute die für Besucher nicht nützlich sind, sondern nur für Suchmaschinen erstellt wurden, könnten als Überoptimierung zählen!

 

Bei erforderlichen Hinterlegungen:

  • Der Link-Title sollte kurz und knapp (max. 70 Zeichen) den Hauptkontext der Zielseite widerspiegeln.
  • Übertreiben Sie nicht und verwenden Sie keine Keyword-Doppelungen!
  • Es zählt als Fehler, wenn Links hinterlegt werden, die nicht auf eine andere Unterseite verweisen, wie beispielsweise bei der Verwendung einer Anker-Funktion.

Link-Title bei verlinkten Bildern:

 

  • Das Title-Attribut ist bei Bildern zwingend erforderlich.
  • Er zeigt dem Nutzer was Ihn auf der Zielseite erwartet wenn er das Bild anklickt und dient der Suchmaschinenoptimierung.

 

 

Der richtige Einsatz von internen Verlinkungen ist ein wesentlicher Punkt bei der Webseitenoptimierung!

 

Die interne Verlinkung ist ein wichtiges Instrument um Unterseiten zu priorisieren.
Allerdings muss sie immer sinnvoll und gut überlegt gesetzt werden!

 

Verlinkungsfehler:

 

Unnötige interne Verlinkungen zählen als Fehler und können sich negativ auf das Webseiten-Ranking auswirken.
  • Ein Link zu der Seite auf der man sich gerade befindet ist unnötig!
  • Eine doppelte Verknüpfung einer Zielseite innerhalb der Navigation verursacht unverhältnismäßig viele Verweise zu dieser Seite. Dies verändert die „Häufigkeit interner Links“ und beeinträchtigt somit den Bewertungsfaktor "meistverlinkte Seiten".
  • Links zu deaktivierten Unterseiten (auch zu weitergeleiteten Seiten).
  • Unnötige Seiten in der Breadcrumb-Navigation. (Breadcrumbs sollten immer seitenhierarchisch aufgebaut sein und den logischen Pfad von der Einstiegsseite bis hin zur aktuellen Position im Seitenstrukturbaum zeigen.)
  • Mehrmalige Verlinkung einer Zielseite innerhalb eines Textes.

 

 

Google äußerte sich in einem Webmaster Hangout:

[…..Du kannst Dein Ranking verbessern indem Du die internen Verlinkungen verbesserst. Wir versuchen den Kontext Deiner Seiten und die Art und Weise wie sie verlinkt sind zu verstehen und unter Beachtung der Anchortexte Deine relevantesten Seiten herauszupicken…..]

 

Voraussetzung für ein gutes Google-Ranking ist natürlich eine möglichst fehlerfreie Website mit relevanten Inhalten.
  • Sorgen Sie daher für eine optimale Webseitenqualität.
  • Und erstellen Sie für Ihre wichtigsten Unterseiten ausreichend informativen Text mit der richtigen Keyworddichte.

 

Weitere Optimierungs-Tipps erhalten Sie auf der Seite:
» Die wichtigsten 19 SEO Tipps für Ihre Webseitenoptimierung

 

 

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