25-02-2016 – NEWS - Subdomain oder Unterverzeichnis? – Eine Entscheidungshilfe

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Subdomains sind eine hilfreiche Ergänzung, wenn mehrere Länder- oder Sprachversionen auf der Webseite nötig sind (en.beispiel.com  oder  fr.beispiel.com). Bei mehrsprachigen Webseiten macht es durchaus Sinn eine Subdomain zu verwenden, weil hier eine länderspezifisch angepasste Stärkung der jeweiligen Subdomain mit individuellen Inhalten möglich ist.

Meistens werden Subdomains jedoch als Blog oder Shop zu einer Hauptdomain verwendet. Häufig wird dann von der Hauptdomain (beispiel.com) auf die Subdomain (shop.beispiel.com) verlinkt.
Zweck des Ganzen ist die klare Trennung zwischen dem reinen Informationsgehalt auf der Hauptdomain und den Verkaufsangeboten im Shop durch die Verwendung unterschiedlicher Domains.
Nachteil hierbei ist allerdings die vollkommen getrennte Bewertung der beiden Domains durch Suchmaschinen.

 

Der Inhalt in einem Unterverzeichnis (beispiel.com/shop) profitiert hingegen von allen anderen Inhalten der Hauptdomain und bereichert diese wiederum durch mehr Content, sofern die Inhalte thematisch relevant sind.
Ein dementsprechendes Unterverzeichnis wird auch von Suchmaschinen als Teilbereich der Hauptdomain bewertet. Die Erfahrung zeigt hier, dass es zur Stärkung der Hauptdomain besser ist, einen Shop in einem Unterverzeichnis anstatt auf einer Subdomain unterzubringen.

 

Die Verlegung eines thematisch relevanten Shops aus einem Unterverzeichnis der Hauptdomain auf eine Subdomain wirkt sich in vielerlei Hinsicht negativ auf die Suchmaschinenoptimierung aus. Die Hauptdomain verliert wegen des nun fehlenden Contents an Relevanz und das Ranking der Subdomain startet bei null.

 

Fazit:

Wenn kein wirklich sinnvoller Grund vorliegt, sollte man auf den Einsatz von Subdomains verzichten, weil sie die Wertigkeit und Relevanz der Hauptdomain in keiner Weise unterstützen. Bei mehrsprachigen oder thematisch unterschiedlichen Inhalten ist die Trennung zwischen Haupt- und Subdomain allerdings nach wie vor eine gute Option.