03-06-2013 - NEWS - Penguin Update 2.0

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Am 23.05.2013 hat Google eine neue Generation des am 24.04.2012 erstmalig eingeführten “Google Penguin Updates“ ausgespielt. Version 2.0.

 

Das Penguin Update 2.0 sagt vor allem auffälligen Backlinkstrukturen den Kampf an.
Hat eine Webseite offensichtlich Backlinks für die man bezahlt hat, oder für die man einen Gegenlink gibt, wird das als Manipulationsversuch bei Google gewertet.
Wie bereits in den Webmaster Richtlinien von Google erwähnt, sollen Verlinkungen von Webseiten nur einem Zweck dienen. Nutzer und Google sollen durch die Anzahl an Backlinks auf eine Webseite erkennen, dass diese Webseite informativ ist und qualitativ hochwertigen Inhalt bietet und daher von anderen Webseitenbetreibern verlinkt wird.
Daher wird mit dem Penguin Update 2.0 vor allem gegen künstlichen und unnatürlichen Linkaufbau vorgegangen.

 

Auffällige Linkstrukturen sind:

  • Links aus Linknetzwerken
  • Links von Webseiten, die offensichtlich Link(ver-)kauf betreiben
  • Backlinks aus Linktauschgeschäften
  • Backlinks aus Forum-Einträgen (Link im Kommentar, oder in der Signatur gesetzt)
  • Überwiegend dofollow Backlinks (Eine Domain sollte auch „nofollow Links“ erhalten. Das zeigt Google, das die Homepage nicht zwecks Linkaufbau gespeichert wurde, sondern weil sie interessant ist!)

 

Mit dem Penguin Update 2.0 versucht Google nun verschärft, sinnlosen und nicht zielführenden Linkaufbau zu sanktionieren.

 

Das Penguin Update 2.0 sorgte bei vielen SEO Firmen und Webseitenbetreibern für einen Aufschrei.
Webseiten, die für einen Link entweder Geld oder einen Rücklink fordern fallen ebenso dem Penguin-Update zum Opfer, wie Webseiten, die ihre Backlinks wahllos von themenfremden Webseiten erhalten haben.
Auch Webseiten mit vorwiegend Qualität 1 Backlinks fallen unter dieses Update, da derartige Backlinkstrukturen auf Linkkauf oder Linktausch hinweisen.

 

Leider hat das Penguin-Update auch dazu geführt, dass viele seriöse Webverzeichnis-Betreiber mit E-Mails bombardiert werden, getätigte Einträge aus dem Verzeichnis zu löschen. Was viele Verzeichnisbetreiber zum Aufgeben zwingt und die bisher bunte Internetlandschaft um viele gute und hochwertige Verzeichnisse ärmer macht.
Diese pauschale Verteufelung aller Webverzeichnisse ist jedoch übertrieben.
Seriöser und natürlicher Linkaufbau hat bei Google immer noch einen hohen Stellenwert und schadet einer Webseite in keiner Weise.

 

Wer guten Linkaufbau betreiben will, sollte sich folgende Fragen stellen:

  • Verkauft die Webseite offensichtlich Links?
  • Sind Links mit „Anzeige“, „Werbung“, „Linktipps“ oder ähnlichem gekennzeichnet?
  • Werden themenfremde Links gesetzt, die den Usern keinen Mehrwert bieten?
  • Handelt es sich um ein Linknetzwerk?
  • Ist die Webseite eigens nur für einen Linkaufbau erstellt?

 

Wenn diese Punkte auf linkgebende Webverzeichnisse und Webseiten zutreffen, sollte man auf einen Link aus dieser Quelle verzichten.

 

Grundsätzlich sollte man beim Linkaufbau immer auf eine gute Qualität der verlinkenden Webseite achten und einen natürlichen Linkaufbau betreiben. Kommen einem angebotene Praktiken unsolide und zweifelhaft vor, dann sollte man lieber die Finger davon lassen. Wie heißt es so schön, nicht alles was glänzt, ist Gold.